AGB
§ 1 Vertragsgegenstand / Allgemeine Informationen
1. Die Klientin / Der Klient nimmt bei der Psychologin Stefanie Soward (im Folgenden Beraterin genannt) eine psychologische Beratung / Traumafachberatung in Anspruch.
2. Die Beraterin verpflichtet sich dabei, die Klientin/den Klienten nach den aktuellen Standards ihres Berufsstandes zu beraten.
3. Die Klientin/der Klient verpflichtet sich, aktiv an dem Beratungsprozess und den vereinbarten Veränderungszielen mitzuwirken.
4. Die Beraterin unterliegt der Schweigepflicht nach §203 StGB. Somit sind eine Auskunft bzw. Weitergabe von Informationen an Dritte nur mit einem ausdrücklichen, schriftlichen Einverständnis gestattet. Unberührt davon bleiben gesetzliche Mitteilungs-/Offenbarungspflichten. (s.u.)
5. Es wird bei der Beratung keine Psychologische Psychotherapie sondern ausschließlich eine Leistung außerhalb der Heilkunde erbracht. Sollten sich im Beratungsprozess Hinweise auf eine behandlungsbedürftige psychische Problematik ergeben, so wird dies der Klientin/dem Klienten umgehend zurückgemeldet, um die Klientin/den Klienten an geeignete Stellen zu überweisen.
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§ 2 Ziele und Inhalte der Beratung
6. Die psychologische Beratung / die Traumafachberatung kann der Überwindung individueller psychosozialer Probleme (Partnerschaftskonflikte, Selbstwertprobleme, Entscheidungsprobleme u.a.), der Persönlichkeitsentwicklung und Ressourcenaktivierung sowie insbesondere der Bewältigung familienbezogener Probleme und der Lösung von Erziehungsfragen dienen.
7. Gegenstand der Beratung ist ein von der Klientin/dem Klienten geäußertes Anliegen oder Klientin / Klient und Beraterin definieren gemeinsam das Beratungsanliegen. Die gemeinsame Arbeit umfasst Gespräche und ggf. andere Arbeitsmethoden aus dem systemischen / psychotraumatologischen Bereich.
8. Die Beraterin kann den gewünschten oder geplanten Erfolg oder das Erreichen vereinbarter Ziele in der gemeinsamen Arbeit nicht garantieren. Die Beratung ist ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess, bei dem die Beraterin der Klientin/dem Klienten als Prozessbegleiterin zur Verfügung steht. Beide Parteien, insbesondere die Klientin/der Klient, arbeiten nach bestem Wissen und Können daran, einen Beratungserfolg zu erzielen.
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§ 3 Rahmenbedingungen, Dokumentation, Datenschutz
9. Die Arbeit erfolgt aufsuchend, über Videotelefonie oder Telefongespräche.
10. Videotelefonie erfolgt über den Software-Anbieter TheraPsy unter höchstem Sicherheits- und Datenschutzstandard. Die Klientin/der Klient muss dazu nichts installieren und sich nirgends anmelden. Ein internetfähiges Smartphone, PC oder Laptop sind die einzige technische Voraussetzung.
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11. Die Beraterin haftet nicht, wenn die Beratung wegen unbeeinflussbarer technischer Probleme nicht zustande kommt oder unterbrochen wird. Dasselbe gilt für höhere Gewalt. Sollte während einer Onlinesitzung eine Unterbrechung der laufenden Sitzung aufgrund technischer Probleme auftreten, nimmt die Beraterin umgehend telefonisch Kontakt zur Klientin/zum Klienten auf.
12. Die Beraterin dokumentiert und archiviert den Verlauf und relevante Erkenntnisse der Beratungsgespräche. Ebenso speichert die Beraterin die personenbezogenen Daten der Klientin/des Klienten soweit es zur Rechnungsstellung und Buchführung erforderlich ist. Die Beraterin verpflichtet sich, alle Dokumente nur ihr zugänglich aufzubewahren. Die Klientin/der Klient erklärt sich mit der Erhebung und Archivierung der entsprechenden Daten einverstanden.
§ 4 Kosten und Stornierung
13. Die Beratung ist keine Heilbehandlung und somit keine Leistung der Versicherungsträger. Die Sitzungen sind privat zu zahlen. Eine Beantragung ist demnach nicht notwendig.
14. Das Honorar ist vor jeder Dienstleistung vollständig mittels Überweisung oder Paypal zu entrichten. Sofern nicht anders vereinbart, ist das Honorar min. 48 Stunden vor dem vereinbarten Beratungstermin zu entrichten. Die Übermittlung erfolgt via Paypal oder Banküberweisung. Als Verwendungszweck ist aus Gründen der Zuordnung der Name, das Synonym oder die E-Mail-Adresse anzugeben.
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15. Es gelten die auf der Homepage angegebenen Honorare.
(Gemäß §19 UstG enthält der Rechnungsbetrag keine Umsatzsteuer).
16. Die Rechnung wird nach Buchung an die angegebene Mailadresse versandt.
17. Die gebuchte Sitzung kann bis 24 Stunden vor dem Termin formlos per Mail oder telefonisch / per SMS abgesagt werden.
18. Erfolgt die Terminabsage nicht rechtzeitig, hat die Klientin / der Klient keinen Anspruch auf Rückerstattung der Kosten.
§ 5 Beratungsdauer und Kündigung
19. Ein festes Stundenkontigent oder ein Terminintervall wird nicht fest vereinbart. Ob und wann die Beratung beendet, bestimmt die Klientin / der Klient selbst.
20. Der Beratungsvertrag kann jederzeit ohne Begründung am Ende eines Beratungsgespräches mündlich oder formlos schriftlich per Mail gekündigt werden.
§ 6 Schweigepflicht
21. Die Schweigepflicht beginnt bereits bei dem Erstkontakt. Auskunftserteilung gegenüber Dritten (auch des Partners in der Paarberatung) darf nur erfolgen, wenn die Klientin/der Klient hierzu vorab schriftlich das Einverständnis erklärt hat. Die Schweigepflicht betrifft jedoch nicht die Vereitelung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftaten oder den Schutz höherer Rechtsgüter. Im Falle der Ankündigung suizidaler Handlungen und fehlender Fähigkeit / Bereitschaft zur Aufnahme des Kontaktes mit einem Facharzt, Therapeuten oder einer Klinik wird die Beraterin unverzüglich die zuständigen Behörden einschalten, um eine Gefährdung der Klientin/des Klienten möglichst abzuwenden.
§ 7 Gerichtsstand, Haftung, Selbstverantwortlichkeit
22. Der Gerichtsstand ist Hohenstein-Ernstthal.
23. Die Beraterin haftet gegenüber der Klientin/dem Klienten nur in Höhe des gezahlten Beratungshonorars für alle Schäden, die tatsächlich und nachweisbar aus der gemeinsamen Arbeit entstehen.
24. Die Klientin/der Klient erkennt an, dass sie/er während des gesamten Beratungsverlaufs, sowohl während des einzelnen Beratungsgespräches als auch während der Zeit zwischen den einzelnen Beratungsgesprächen in vollem Umfang selbst verantwortlich für ihre/seine körperliche und geistige Gesundheit ist. Sie/er erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Beratungsgespräche von ihr/ihm unternommen werden, nur in ihrem/seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen
§ 8 Salvatorische Klausel
25. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so bleibt der Vertag im Übrigen gültig.
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